Zu bestellen unter Telefon
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Preis pro Bildband:
Euro 39,95 + VK 6,90 E

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Klassische Photographie
www.foto-wessbecher.de

 

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Der international anerkannte Maler und Bildhauer,
 INGO KOBLISCHEK aus Friedrichshafen, mit seiner Ehefrau KARIN, bei der GROSSEN GALOPPRENNWOCHE in Iffezheim, bei den INTERNATIONALEN GALOPPRENNEN
BADEN-BADEN

www.koblischek-art.net

Foto: Copyright: Volker Weßbecher

DAS PFERD UND DIE MAUER!

Im Sommer 1989 hatte der Künstler INGO KOBLISCHEK bereits die Vision des Mauerfalls und malte nach dieser Vision das Ölbild rechts - bevor die Mauer gefallen war! Es ist weltweit das einzige Ölgemälde, das zu diesem Thema VOR dem Mauerfall gemalt wurde!

Öl auf Leinwand, Breite 100 cm, Höhe 80 cm

Vermittle das Ölbild zum Verkauf gegen Höchstgebot!

Anfragen und Informationen unter Telefon 0174/ 789 15 79 oder per e-mail unter foto-wessbecher@t-online.de

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Dienstag, 10. Januar 2012

Auszug aus dem Militär-Wochenblatt, Trend, Ausgabe 25/ 1990,

Preis: 1.- DM, ISSN 0505-9259

Ein Artikel von Redakteur Rudolf Hempel

Das Pferd und die Mauer

„Es war im vorigen Sommer, wir saßen am Fernseher, wieder Schüsse an der Mauer, mein Gott“, sagte ich zu meiner Frau „ob das die Kinder noch erleben, daß sie wegkommt, ich hatte so eine
Vision, dachte, wenn das wirklich mal passiert, dann sollen hunderte Pferde – als ordnungschaffende Wesen, die dem Menschen immer geholfen haben – also je ein Pferd ein Stück Mauer, da hab` ich dann Varianten gezeichnet und schließlich das Bild gemalt, Ende August (1989 V.W.) war es fertig...“

Eine Story von Ingo Koblischek. Den Maler und Bildhauer, gebürtig in der Tschechoslowakei, beheimatet jetzt in Friedrichshafen am Bodensee, trafen wir inmitten seiner Plastiken, Bilder, Kataloge und mit diesem künstlerisch-politischen Statement auf der Ausstellung „Das Pferd in der Kunst“.

Nach Top-Schau, Kutschen-Auktion, Hengstparade und Kostümspringen eine weitere Überraschung Marke EURO CHEVAL Offenburg.

Sie stellte gewissermaßen ein unsichtbares Band her zu den Biertischmitteilungen robuster Offenburger Männer. Sie hätten in jenen schicksalsschweren Novembertagen und –nächten ´89 weinend vor der Röhre gesessen.

Der aufmerksame Leser wird es vielleicht bemerkt haben: Hier handelt es sich um einen journalistischen Nachtrag zum t r e n d-Städtebild Nr. 130, dem „Offenburger Magazin“, das in der Ausgabe 21/90 die Seiten 12 bis 16 füllte.

Der Mann, der sich auf unserem Foto mit seinem Bild präsentiert, hat schon mit vier Jahren das Pferd zu malen begonnen. Verstärkt hat sich seine Liebe zu diesen Tieren, als er mit seiner Familie bei Kriegsende auf der Flucht in Pferdeställen Unterkunft suchen mußte. Nachdem er später in Konstanz mit Malerei und Musik sein Geld für das Studium in München verdient hatte, widmete er sich nicht nur, aber vor allem der künstlerischen Darstellung von Pferden. Er bereiste im Auftrag Europa und Amerika, hat mittlerweile Ausstellungen in Deutschland, Österreich, Schweiz, Irland und den USA. Widmete sich auch der Kunst am Bau, schuf Brunnenanlagen, darunter eine, die er im Juli in Offenburg der Öffentlichkeit vorstellte.

Von seinem Bild, das wir „Das Pferd und die Mauer“ nennen wollen, erhofft sich Ingo Koblischek, daß möglichst viele Menschen, vielleicht in Berlin, der künftigen Hauptstadt Deutschlands, in Kontakt mit ihm kommen.

Für den Reporter wäre es vorstellbar, daß das Ölgemälde einen Platz in der Ausstellung des Museums am Check Point findet. Dort finden sich schon diverse Werke von Künstlern aus aller Welt, die sich auf ihre Weise zur deutschen Geschichte äußern. Einer Geschichte, in der auch die zeitweilige Teilung Berlins durch die Mauer ihren Platz hat. Und – auch die Aufhebung dieses Bauwerks durch Menschen, die eine andere Zukunft wollten.